Montag, 17. Februar 2014

Anti-Piraterie-Maßnahmen im 3DS - Neue Gerüchte

Es sind interessante Gerüchte bezüglich den Anti-Piraterie-Maßnahmen in allen Nintendo 3DS-Systemen ans Tageslicht gerückt. Die Gerüchte stammen vom Nintendo-News-Blog GoNintendo.com.

Wie wir mittlerweile wissen, funktionieren schon viele Flashkarten mit dem 3DS im DS-Mode. Nun scheint es so, dass dies von Nintendo selbst beabsichtigt wurde. Ein Gerücht besagt, dass der 3DS eine permanente Log anlegt, wenn eine Flashkarte in einem 3DS verwendet wurde. Verkäufer wären in der Lage diese Logs bzw. beliebige "Piratenaktivitäten" einzusehen und wären dann nicht mehr bereit, solche 3DS-Systeme einzutauschen, weil ihnen praktisch ein Beweis vorliegt, dass unautorisierte Hard- und Software mit dem 3DS in Betrieb genommen wurden.

Dies ist jedoch nicht alles. Laut einem weiteren Gerücht wird der 3DS irgendwann ein Systemupdate erfahren, dass den 3DS nicht mehr startbar macht, wenn eine Flashkartenlog erkannt wurde. Damit würde Nintendo praktisch die 3DS-Geräte von Piraten und Flashkartenbesitzern unbrauchbar machen. Ein Workaround sei zwar möglich, aber schwer zu realisieren. Interessant dürfte es sein, ob sowas nach deutschem Recht überhaupt legal ist.

Ich bin nicht sicher ob und inwiefern das letzte Gerücht was mit Flashkarten zu tun hat, aber ein zukünftiges Firmwareupdate soll Schimpfwörter im 3DS zensieren. Derzeit existiert so eine Zensurfunktion im 3DS nicht.


*Update*

Eine weitere Quelle berichtet tatsächlich, dass japanische Verkäufer einen Hinweis ausgegeben haben, dass man 3DS-Systeme nicht mehr austauschen kann, wenn diese mit einer Flashkarte oder unautorisierter Hardware verwendet wurde. Demnach scheint der 3DS tatsächlich eine Log anzulegen.

Weiterhin soll die Nintendo Terms of Agreement deutlich aussagen, dass der 3DS nach Firmware-Updates nicht mehr booten könnte, wenn die Benutzung von unautorisierter Hard- und Software erkannt wurde.

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